New Orleans Syncopators (New Orleans Jazz) - Kontakt: Achim Pils, Tel./FAX: 0551 / 2 29 36
Yuriy Molkanov (Arkordeon), Kontakt: ?
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AutorName |
AutorEmail |
GedichtTitel |
GedichtURL |
Homepage |
Radiosendetermin |
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Ronald Ikes |
--- keine Emailangaben --- |
Das etwas andere Weihnachtsgedicht |
24.12.01 |
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Horst Winkler |
--- keine Emailangaben --- |
Weihnachten 2001 |
24.12.01 |
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Name |
Gedicht |
URL |
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--- keine Emailadressen --- |
Heinz Bornemann |
kein Schnee |
http://home.t-online.de/home/HH.Bornemann/weihn2.htm#KeinSchnee |
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--- keine Emailadressen --- |
Heinz Bornemann |
Internetweihnacht |
http://home.t-online.de/home/HH.Bornemann/weihn2.htm#Internetweihnacht |
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--- keine Emailadressen --- |
Marion Marino |
Glückliche Weihnachtszeit |
http://www.weihnachtsstadt.de/gedichte/Glueckliche_Weihnachtszeit.htm |
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--- keine Emailadressen --- |
A. Blaschke |
Weihnachten 2000 |
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--- keine Emailadressen --- |
Monika Peschel |
Weihnachtsstress |
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--- keine Emailadressen --- |
Heinz Diedrichsen |
Weihnachten |
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--- keine Emailadressen --- |
Sindy |
Frohe Weihnachten - |
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--- keine Emailadressen --- |
Peter Fahnler |
Gastronomisches Weihnachten |
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--- keine Emailadressen --- |
Amadina |
Gesetz Weihnachten |
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--- keine Emailadressen --- |
Wer ist der Autor? |
Ich ging im Walde so für mich hin |
Gedichte von alten deutschen Dichtern
Josef von Eichendorff (1788 - 1857) : "Weihnachten"
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
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Theodor Fontane (1609 - 1640): "Verse zum Advent"
Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
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Josef von Eichendorff (1788 - 1857) : "Flucht der heiligen Familie"
Länger fallen schon die Schatten,
Durch die kühle Abendluft,
Waldwärts über stille Matten
Schreitet Joseph von der Kluft,
Führt den Esel treu am Zügel;
Linde Lüfte fächeln kaum,
's sind der Engel leise Flügel,
Die das Kindlein sieht im Traum,
Und Maria schauet nieder
Auf das Kind voll Lust und Leid,
Singt im Herzen Wiegenlieder
In der stillen Einsamkeit.
Die Johanneswürmchen kreisen
Emsig leuchtend über'n Weg,
wollen der Mutter Gottes weisen
durch die Wildnis jeden Steg,
Und durchs Gras geht süßes Schaudern,
Streift es ihres Mantels Saum;
Bächlein auch läßt jetzt sein Plaudern,
Und die Wälder flüstern kaum,
Daß sie nicht die Flucht verraten.
Und das Kindlein hob die Hand,
Da sie ihm so Liebes taten,
Segnete das stille Land,
Daß die Erd' mit Blumen, Bäumen
Fernerhin in Ewigkeit
Nächtlich muß vom Himmel träumen -
O gebenedeite Zeit!
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Clemens Brentano (1778 - 1842): "Hier unten im Turme"
Hier unten im Turme hier wehet kein Wind,
hier betet die Mutter und wieget ihr Kind,
und hat von der Wiege zur Krippe ein Band
von Glauben und Hoffnung und Liebe gespannt.
Weit über die Meere die Sehnsucht sie spinnt,
dort sitzet Maria und wieget ihr Kind,
die Engel, die Hirten, drei König und Stern
und Öchslein und Eselein erkennen den Herrn.
Wohl über dem Monde und Wolken und Wind
mit Zepter und Krone steht Jungfrau und Kind.
Hier unten ward's Kindlein am Kreuz angespannt,
dort oben wiegt's Himmel und Erd auf der Hand.
Komm mit, laß uns fliegen zu Maria geschwind,
komm mit! und lern biegen dein Knie vor dem Kind,
komm mit! schnür dein Bündlein, schon führet die Hand
Maria dem Kindlein, es segnet das Land.
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Theodor Storm (1817 - 1888): "Weihnachtsabend"
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
Der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war's; durch alle Gassen scholl
Der Kinderjubel und des Markts Gebraus.
Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
Drang mir ein heiser' Stimmlein in das Ohr:
"Kauft, lieber Herr!" Ein magres Händchen hielt
Feilbietend mir ein ärmlich' Spielzeug vor.
Ich schrak empor; und beim Laternenschein
Sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
Wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
Erkannt' ich im Vorübertreiben nicht.
Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
Noch immer hört' ich, mühsam, wie es schien:
"Kauft, lieber Herr!" den Ruf ohn' Unterlaß;
Doch hat wohl Keiner ihm Gehör verliehn.
Und ich? War's Ungeschick, war es die Scham,
Am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh' meine Hand zu meiner Börse kam,
Verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.
Doch als ich endlich war mit mir allein,
Erfaßte mich die Angst im Herzen so,
Als säß' mein eigen Kind auf jenem Stein,
Und schrie' nach Brot, indessen ich entfloh.
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