Sprecher und Komoderatoren
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Gedichte in der Sendung
Sendereichenfolge
Buchhinweise
sonstige
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Dr. Dieter Porth (verantwortlich)
Manuela Hoffmann
Konstantin Porth (der junge aufstrebende Nachfolger des
Literaturquengelkopfes M. Reich-Ranicki ;-] )
Paul Becker
Nua Numba ( http://www.nuanumba.de/
) [Promotion CD]
- Tel: Daniel Wagner 0177 / 899 40 96
- Email: --- keine Emailangaben ---
- Daniel Wagner, Eppendorfer Weg 112, 20259 Hamburg
Dirty Fingers (http://www.media4ways.de/
) "magic mood"
Eamil: --- keine Emailangaben ---
Tel.: [weiß ich nicht] 08861 / 1721
Adresse: [weiß sich nicht]
J. M Herrmann ( http://www.herrmann-music.de
) "Curiosity"
- Tel: J.M. Herrmann 089 / 88 40 83
- Email: --- keine Emailadressen ---
- Herrmann Musi, Ofener Straße 19, 80689 München
Romance in the Maze ( ) "Egoist"
- Tel: (Lehmann) 030 / 2889412 [FAX] 030 / 288 94 13
- Email: [unbekannt]
- Satzstudio & Agentur Heiner Lehmann, Chausseestraße 42, 10115 Berlin
Thomas Binegger ( http://www.beefree.de
) "A Hund auf der Geigen" LC 10041 (2002)
- Tel: (Martin Finsterlin) 08153 / 1761
- Email: --- keine Emailadressen ---
- beefree Records, Sauwiese 12b, 82234 Wessling
(Da das "Sprachlabor" gerade dem Nachwuchs und den interessierten Amateuren eine Chance geben soll, stelle ich in der Sendung auch gerne die Musik von neuen unbekannten Bands vor. Auf dieser Website werden auch die Kontaktinformationen angegeben. Schicken Sie mir einfach eine Demo-CD zu (Adresse). In der Sendung selbst wird alles gespielt - von Klassik über Blues und Jazz bis zum Hip-hop, House, Punk und Rap. Ein Senden kann ich nicht versprechen, aber ich werde mich bemühen. Dr. Dieter Porth )
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AutorName |
AutorEmail |
GedichtTitel |
GedichtURL |
Homepage |
Radiosendetermin |
SendeReihenfolge |
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Konstantin |
--- keine Emailadressen --- |
Pazifistische Bomben |
http://www.ideenstau.de/etwas-kreatives/Archivlyrik_SoPo3.htm |
25.10.02 |
-1 |
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| das obige Gedicht
ist das Ersatzgedicht, falls noch genügend Zeit bleibt. Sonn kommt es in
der nächsten Sendung. // 28.10.2002: Es blieb genug Zeit, um das Gedicht
zu senden. Die obige ältere Version wurde der neueren Version
http://www.lyrik.at/php/werk.php?task=werk&werknummer=3924&email=gelöscht gegenübergestellt. |
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Michael Zoch |
--- keine Emailadressen --- |
Restseelen |
25.10.02 |
1 |
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Karin Kraufmann |
--- keine Emailadressen --- |
Erinnerung |
25.10.02 |
2 |
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Wilhelm Peters |
--- keine Emailadressen --- |
zu zweit |
25.10.02 |
3 |
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Frank Bröker |
--- keine Emailadressen --- |
Telefon, unabgenommen |
25.10.02 |
4 |
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Stefanie Schmitt |
--- keine Emailadressen --- |
Schweinereinen am Swimmingpool |
25.10.02 |
5 |
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Ablauf |
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Musik: CD 1 / L 6 -> F. R. David " Words" plus Ansage |
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- Vorstellung des Ablaufs - Gedichtehitliste Top 5 + 3 Vorstellung - Thema: Radioforschung "Klimawandel" / Lehrstuhl über das
Fragen und zur Wissenkommunikation zwischen Uni und Bürger |
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Nua Numba [Demo 2002 - Promotion] |
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Konstantin -> Sendeprotokoll - www.hitgedichte.de |
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- Hilfebedürftige zum Objekt in der Psychiatrie (ich) |
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J. M. Herrmann "Curiosity" |
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Konstantin -> Studiokontakt 0551 / 42710 |
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Karin Kraufmann "Erinnerung" - Manuela |
| Thomas Binegger "A Hund auf der Geigen" Thomas Binegger "Schlehastauden" Track 1 |
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Konstantin -> Gästebuch - www.hitgedichte.de, |
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Wilhelm Peters "zu zweit" - ich |
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Dirty Fingers "Magic mood" |
|
Konstantin -> Studiokontakt 0551 / 42710; |
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Frank Bröker "Telefon, unabgenommen" - Manuela |
| Juwel "foolisch games" Juwel "foolisch games" Track 1 |
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-> Sendeprotokoll - www.hitgedichte.de |
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---- Extra ( 5+3= 8 min) Zeitlich passte es, deshalb ist es mit dabei. ------ Konstantin (Konstantin Teske) "Pazifistische Bomben" - ich - in zwei Versionen / beide vergleichen |
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Romance in the Maze "Egoist" |
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Konstantin -> Gästebuch - www.hitgedichte.de |
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a) Kontakt: - Stadtradio, Gronerstraße 2, 37073 Göttingen, Email info@hitgedichte.de,
Montagabend: Go-Spielen im Apex (Gö-Kneipe, Burgstraße) Unterlegmusik- J.M.Hermmann "MTBox" -"cool down" Track 6 d) Thema nächste Sendung: - Psychiatrie und wenn mich der Hafer besonders juckt, dann auch das Thema: "Was ist der Unterschied zwischen einem Sozialhilfeempfänger und einen Rentner?" Beide könnten meist noch gut arbeiten und liegen aber lieber als Schmarotzer der Gesellschaft auf der Tasche. |
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Stefanie Schmitt "Schweinereien am Schwimmingpool" - Manuela |
| [Sampler] Hit's of the 70's and 80's The ribletts "Sugar bbay love" - CD 1 - Track 12 |
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Hier sei noch einmal auf das Buch von Frank H. Tippach aus der letzte Sendung verwiesen.
Das Thema "Psychiatrie" ist wichtig.
"Zerstört die Psychiatrie der Gesellschaft mehr als sie hilft, weil die meisten psychischen Auffälligkeiten auf einen psychosozialen Problem beruhen?"
Moderationtext für Sendung vom 11.10.2002
Klimawandel - der Moderationstext.
Der kommende Text ist ein grober Rahmen für die freie Moderation.
Die Moderation bezieht sich auf eine offene Email, die ich an einige
Wissenschaftler und an den Präsidenten der Göttingern Universität
geschickt habe.
Part 1. Zusammenfassung der letzten Sendung
In der letzten Sendung habe ich die Erklärung des Klimawandels und
der Erderwärmung durch die Treibhausgase kritisiert. Zur Prüfung wurde
vorgeschlagen, den Klimawandel in Wüstengebieten zu untersuchen. Wenn die
Erderwärmung durch die Treibhausgase hervorgerufen wird, dann sollte sich
die Erwärmung besonders in Wüsten zeigen. Hier warte ich immer noch auf
eine Antwort.
Ohne weitere Prüfungen habe ich mit dialektischer Methodik angenommen, daß
die Treibhausgase nicht der wesentliche Grund für die Erderwärmung sind.
Dieser Idee habe ich die Entschattung der Erde als Antithese
entgegengestellt. Die Entschattung entsteht durch die weltweit seit Jahren
auftretende Abholzung großer Waldflächen, da durch die Abholzung der
Eintrag von Wasserdampf in die Atmosphäre vermindert wird. Ein Wald ist
nämlich nicht nur ein großer Wasserspeicher, sondern er ist gleichzeitig
auch ein großer Wasserverdunster. Da wegen fehlender Wälder weniger
Wasserdampf in die Atmosphäre kommt, bilden sich nach meiner
Entschattungshypothese weniger beziehungsweise dünnere Wolken. Dadurch
erreicht mehr Sonnenlicht die Erde, was zu einer Erwärmung der Erde führt.
Gleichzeitig wird der Wassertransport in das Innere der Kontinente
vermindert, was die Bildung von Wüsten und Trockengebieten fördert und was
zur globalen Erwärmung der Erde beiträgt..
In einem offenen Brief habe ich erste Vorschläge zur Prüfung der Antithese
entwickelt. Dazu betrachtet man das aktuelle Wetter zu einer bestimmten
Jahreszeit an einem bestimmten Ort. Gleichzeitig bestimmt man für den Ort
für die einzelnen Jahre jeweils die Großwetterlage, die bestimmt, aus
welcher Richtung die Luftmassen im wesentlichen kamen Anschließend bestimmt
man die Art der Vegetation im Luv der Region. Luv ist da, wo der Wind
herkommt und hängt von der Großwetterlage ab. Nun sortiert man die
Wetterdaten der einzelnen Jahre nach den jeweiligen Großwetterlagen und
faßt sie zu Großwetterlage-bedingten Klimadaten zusammen. Wenn die
Antithese von der Entschattung richtig ist, dann sollte sich das Klima an
einem Ort in Abhängigkeit von der Großwetterlage ändern, wenn im Luv die
Art der Vegetation unterschiedlich ist. Wenn bei unterschiedlicher
Großwetterlage im Luv einer Region die Vegetation vergleichbar ist, dann
sollte das Klima bei beiden Großwetterlagen gleich sein. Zur Bewertung des
Klimas wird in dem Brief ein Wachstumsindex aus der Forstwirtschaft
vorgeschlagen, der Temperatur, Regeneintrag und Sonneneinstrahlung in einem
Wert zusammenfaßt.
Wenn man die Hypothese von der Entschattung so prüft, könnte es sein, daß
innerhalb des letzten Jahrundert im Luv eines betrachteten Standorts die
Vegetation durch den Menschen stark verändert wurde. In diesem Fall bietet
sich eine alternatives Herangehen an. Man betrachtet ein Gebiet nicht mehr
Zielgebiet des Wetters sondern als Quellgebiet für das Wetter in bestimmten
Regionen. Dabei prüft man, ob das Klima im Lee - also im Windschatten des
Gebietes - mit der Veränderung der Vegetation korreliert. Im Lee eines
Wetter-Quellgebietes sollte sich gemäß meiner Hypothese der Entschattung
das Lee-Klima mit der Vegetation ändern.
Part 2. sekundäre Folgerungen zu meinen Tun
Wie hoch bewerte ich die Chance, daß die im offenem Brief
beschriebene Hypothese überhaupt geprüft wird, und daß ich eine Antwort
erhalte? Nicht sehr hoch - Mit viel Glück kann ich vielleicht den einen
oder anderen Gymnasiallehrer aus dem Faches Erdkunde begeistern, von seinen
Oberstufenschülern für eine ausgewählte Region entsprechende bedingte
Klimakarten erstellen zu lassen. Mein Pessimismus hat - um es mit den Worten
von Politikern zu sagen - strukturelle Gründe. Betrachten Sie doch einmal
meine Situation.
- Ich stehe außerhalb der Universität und außerhalb von irgendeiner
Großforschungseinrichtung.
- Ich bin fachfremd und eigentlich nur neugierig
- Ich komme mit einer These, die bisher in der Klimaforschung nicht beachtet
wurde
- Ich habe außer einer diffusen Idee weder die Zeit, noch das Geld und auch
nicht die organisatorischen Voraussetzungen, um Forschungen in dieser
Richtung in Gang zu setzen.
Kurzum: ich betreibe hier bei einem unbekannten Lokalsender sogenannte
Radioforschung auf niedrigem Niveau.
Bei dieser Radioforschung stieß ich auf zwei Fragen. Die erste Frage ist
das Problem der Priorität. Nach meiner Kenntnis wird die Idee "die
Vegetation als Ursache für die Erderwärmung" in der Klimaforschung
kaum oder erst in Ansätzen diskutiert. Wie sichert man als Außenstehende
für eine wirklich neue Idee die Priorität? Meist ist es aber so daß man
als Aussenstehnder Fragen stellt, die schon lange beantwortet sind - Bekommt
man in diesem Fall eine Antwort oder zumindest einen Literaturhinweis?
Die zweite Frage ist das Problem des Elfenbeinturms. Ich stehe außerhalb
des Elfenbeinturms "Forschung und Wissenschaft". Es gibt an der
Universität keinen Ansprechpartner für interessierte Bürger wie mich, der
mit seinem besseren Überblick gleich bei den "richtigen"
Forschern um Literaturhinweise nachfragen könnte. Gleichzeitig würde so
ein Ansprechpartner natürlich auch die Forscher vor unnötigen Anfragen
"schützten".
Kurzum: Der Universität Göttingen fehlt nach meiner Ansicht ein Lehrstuhl
für interdisziplinäre Fragen. Der Lehrstuhl sollte zwei Funktionen haben.
Einmal sollte er höhersemstrige, interessierte Studenten aus den
verschiedensten Fachbereichen mit den Denk- und Fragestrukturen der anderen
Fachbereiche bekannt machen. Didaktisch sollten sich die Studenten dazu in
interdisziplinären Arbeitsgruppen mit interdisziplinären Fragen
auseinandersetzen. Damit komme ich zur zweiten Funktion: der Lehrstuhl
sollte die Kommunikation zwischen der Universität und den interessierten
Bürgern verbessern. Deshalb sollten in den interdisziplinären
studentischen Arbeitsgruppen vordringlich die Fragen der Bürger bearbeitet
werden, was der Tätigkeit der Studenten einen zusätzlichen Sinn verleiht.
Das langfristige Forschungsziel dieses Lehrstuhl sollte darin bestehen, die
Kunst des Fragens zu entwickeln und die sprachlichen Barrieren zwischen den
Disziplinen heraus zuarbeiten.
Egoistisch wie ich bin, würde ich ein Angebot für eine solche
Herausforderung natürlich nicht abschlagen.
Adressaten:
--- keine Emailadressen ---
; --- keine Emailadressen --- ; --- keine Emailadressen ---
; --- keine Emailadressen ---
; --- keine Emailadressen --- ; --- keine Emailadressen ---
Titel:
Hilfe bei Literaturrecherche - These: Ist Waldrodung Ursache für Erderwärmung?
Haupttext:
offener Brief vom 18.10.2002 (http://www.hitgedichte.de/sendeprotokoll/Jahr2002/10_25_02.html#sonst)
Sehr geehrter Herr Professor Mosimann (Geowissenschaften, Hannover),
sehr geehrter Herr Professor Maniak (Leichtweiß-Institut, Braunschweig),
sehr geehrter Herr Professor Gerold (Geographisches Institut, Göttingen),
sehr geehrter Herr Professor Pott (Geobotanik, Hannover),
sehr geehrter Herr Professor Lükenga (Kultur- und Geowissenschaften,
Osnabrück),
zur Erklärung der Erderwärmung gehe ich der These nach, daß die Vegetation nicht nur Indikator sondern auch Verursacher der Erderwärmung ist (siehe http://www.hitgedichte.de/sendeprotokoll/Jahr2002/10_11_02.html#sonst). Nun ist einfach, eine Hypothese aufzustellen; schwieriger ist es, eine These zu belegen. In meinem Fall kommt erschwerend hinzu, daß ich nicht genügend Geld und vor allem Zeit für eine konstruktive Forschung auf dem spannenden Gebiet des "Klimawandels" habe. Deshalb muss ich mich darauf beschränken nachzufragen. Gegebenenfalls kann ich auch Vorschläge für Untersuchungen machen. Die Vorschläge sind nur als Anregungen zu verstehen, da ich davon ausgehe, daß die meisten Untersuchungen in der vorgeschlagenen oder in einer ähnlichen Form durchgeführt worden sind. Mir würde es schon helfen, wenn Sie mir einen Ansprechpartner, eine Literaturquelle nennen oder mir einen Tipp geben könnten, wo ich Antworten auf meine Fragen suchen kann.
Aus den meinen Überlegungen folgerte ich, daß es im Windschatten von den gerodeten Wäldern wegen der verminderten Transpirationsleistung der Wälder trockener werden sollte. Gleichzeitig sollten mittleren Temperaturen leicht ansteigen, da wegen verminderter Wolkenbildung mehr Sonnenlicht die Erde erreicht. In dem Buch "Waldwachstumslehre" von H.Kramer wurde nun der Index "klimabedingte Vegetationsproduktivität" von Paterson erwähnt, der verschiedene klimatische Daten auf einen Indexwert abbildet. Die führt mich zu der Frage, ob überhaupt und wie stark der Paterson-Index an bestimmten Orten mit der Großwetterlage (Windrichtung) und der Vegetation (Wald, Wiese oder Wüste) im Luv der Region korreliert. Für die Prüfung meiner Hypothese ist es notwendig, daß sich im Laufe der Zeit die Art der Vegetation im Luv der indexierten Region geändert hat und/oder daß sich im Luv der indexierten Region je nach Großwetterlage unterschiedliche Arten von Vegetationsbedeckungen befinden.
Für entsprechende Hinweise auf Literatur oder Forscher, die sich mit dem Thema beschäftigen, wäre ich Ihnen dankbar. Ich wäre schon zufrieden, wenn Sie mir sagen können, wo ich preiswert die entsprechenden klimatischen Daten herbekommen könnte. Aus früheren Arbeiten weiß ich zu meinem Leidwesen, daß klimatische Daten nicht umsonst zu bekommen sind.
Mit besten Grüßen
Ihr
Dieter Porth
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P.S. Nach Murphy gilt: In jedem großen Problem steckt ein kleines, das raus
will.
Sehr geehrter Universitätspräsident Herr Professor Kern,
ich begrüße das Bestreben, die Universität Göttingen in ein Stiftung umzuwandeln, da dies die Chance bietet, verkrustete Strukturen aufbrechen. Diese Umwandlung ist sicher mit vielen Ängsten (Job, Sicherheit, Verlust von Vorteilen, ...) und Hoffnungen (Karrieresprung, freiere Forschung, neue Gestaltungsspielräume, ...) verbunden und ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dem Umgestaltungsprozess.
Vielleicht kann die Universität Bürger-näher werden, indem nicht nur ein Technologietransfer in die Wirtschaft sondern auch ein Wissenstransfer zu interessierten Bürgern gefördert wird. Eine Öffnung der Universität gegenüber dem an der Grundlagenforschung interessierten Laien bringt für die Universität neben einem Prestigezuwachs sicher auch Vorteile, da die Anregungen Außenstehender dem Forschungsbetrieb manchmal neue Impulse geben können. Mittelbar führen solche Impulse vielleicht sogar zu einer verbesserten interdisziplinären Kommunikation, die bekanntlich ein hohes Potential für neue Forschungsideen in sich birgt. Gerade beim Thema "Klimawandel" habe ich mir schon manchmal einen Ansprechpartner bei der Universität gewünscht, der meine Fragen an die richtigen Stellen weitergeleitet hätte. Dies hätte den Vorteil, daß nicht zu viele Leute unnötig belästigt werden.
Hilfreich für den Aufbau von interdisziplinären Kommunikation in der Universität wäre sicherlich ein Lehrstuhl, der interessierten Studenten aus verschiedenen Fachbereichen die Kunst des Fragens beibringt. Gerade in der interdisziplinären Kommunikation besteht ein Problem darin, sich die Selbstverständlichkeiten des Fachbereich zu erfragen und zu erklären. Dabei ist das Erfragen der Selbstverständlichkeiten schwierig. Besonders schwierig wird es, wenn beide Fachbereiche wie Begriffe wie selbstverständlich in verschiedener Art und Weise benutzen. Ich denke dabei zum Beispiel an den Begriff "Theorie", der in der Naturwissenschaft ein fundamentales und experimentell bestens gesichertes Modell meint, während man in der Soziologie darunter eine beliebige vernünftige Interpretation der Umwelt verstehen kann. In manchen Zusammenhängen wird der Begriff "Theorie" auch im Sinne von Hypothese oder Annahme benutzt. Hier eröffnet sich ein weites Forschungsfeld, in welchem ich mit Freude gern forschen würde, wenn sich hierfür eine Gelegenheit bieten würde.
Mit besten Grüßen
Ihr
Dieter Porth
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