geändert am 01.07.2005 - Version Nr.: 1. 30

Die Radiosendung "das Sprachlabor" ist jeden Freitag beim StadtRadio Göttingen zu hören.
Die Sendung "das Sprachlabor" beginnt kurz nach 16:00 (nach den Lokalnachrichten) und und endet um 17:00. Genießen Sie eine Stunde Lyriklesungen und Musik.

Seiteninhalt: 1. Sendeplan - 2. Statistik

Sendeplan

Sendeprotokoll für die Sendung "das Sprachlabor" am 17.06.2005

Vorwort

Um Email-Crawlern keine Hinweise zu geben, ist bei den Emailadressen das "@" durch "&" ersetzt worden. Sie müssen als Text kopiert und korrigiert werden. Im Gegensatz zu den Emailadressen sind die Kontaktformulare verlinkt, sofern sie mir zum Zeitpunkt der Datenerfassung bekannt waren.  

Die Titel sind in der Sendereihenfolge angegeben. Die Zeiten geben den ungefähren Beginn des Titels an. Der bzw. die Buchstaben neben der Uhrzeit beschreibt die Art der Beschallung:

B   Beitrag, Hörspiel, Collagen
I   Interview oder Talk
K   Kommentar oder Moderation oder Erzähluing
L   Lesung von Lyrik oder Prosa
M   Musik
S   Schnacks und Sprüche

tabellarische Sendeplanung

Zeit Art Informationen
16:06 16:06 schöne Schnacks und schnelle Sprüche
Tom, de Toys mit dem Titel "1. Leicht wie Liebe" von der CD Viel leicht wie Liebe (bei: Poemie)
16:09 16:09 Übersicht/Rückblick Übersicht über die Sendung
1. Hinweis auf den Poetry-Slam am Sonntag, 19.6. Nörgelbuff ab 20:00 /21:00
2. Interview mit Dr. Ernst-Jürgen Dreyer
3. Übersicht über die Gedichte.
16:11 16:11 [Klassik] mit dem Titel "2. Frühlingslied A-dur op. 62 Nr 6." von der CD Meisterwerke der Klassik - Felix Mendelssohn-Bartholdy (bei: Capriccio (Frechen))
16:13 16:13 Übersicht/Rückblick Debussy: -Etüde
Als Debussy im September 1915 die Arbeit an den zwölf Klavieretüden abschloß, setzte er mit diesem seinem letzten Klavierwerk auch gleichzeitig den Schlußpunkt unter die Entwicklung eines Klavierstils, der über die suggestiven Bildwirkungen der Estampes und Images bis hin zu den Préludes mit ihren beziehungsreichen poetischen Anspielungen führt und mit der klanglichen Abstraktion und geistigen Gelöstheit der beiden Hefte dieser Etüdensammlung seine Vollendung findet. Aufgrund hoher spieltechnischer und intellektueller Anforderungen zählen die Douze Études jedoch zu den in ihrer Originalität und ihrem kompositorischen Reichtum am meisten unterschätzten Werken des 20. Jahrhunderts. Gleichermaßen wenig beliebt bei Pianisten und Zuhörern teilen sie damit das Schicksal vieler anderer hochambitionierter Werke, beim breiten Publikum unverstanden zu bleiben.
Die einzelnen Nummern des ersten Heftes sind traditionsgemäß noch repräsentativen fingertechnischen Problemen gewidmet (Fünf Finger, Terzen, Quarten, Sexten, Oktaven und vier Finger), die des zweiten Heftes stellen hingegen mehr die kompositorische Idee vor den technisch-pädagogischen Aspekt. Doch entzündet sich auch hier Debussys Fantasie an klavierspezifischen spieltechnischen Abläufen, die er seinem musikalischen Kalkül gefügig macht und aus denen er die Bausteine neuer harmonischer wie klanglicher Strukturen gewinnt.
16:14 L Ikone für Homepage Josef Wilms (über Herr Dr. Dreyer ereichbar) "- ohne Titel -"
Kontakt: "Dreyer [320002704447-0001 [at] t-online.de"
16:18 16:18 Übersicht/Rückblick Musik(Nicht erfasst): Basso Ritmo Acquar - Baso Acquar
16:20 16:20 Talk Gespräch über Josef Wilms - Teil 1
Interview mit Dr. Ernst-Jürgen Dreyer.
1. Stellen Sie sich bitte selbst kurz vor.
2. Wie haben Sie Herrn Wilms kennen gelernt?
3. Wie nehmen Sie Herrn Wilms als Menschen wahr?
16:21 16:21 Übersicht/Rückblick Musik(nicht erfasst:): Edvard greig Arietta op 12. Nr. 1.
16:23 16:23 Talk Gespräch über Josef Wilms - Teil 2
Interview mit Dr. Ernst-Jürgen Dreyer.-
4. Erläutern Sie einmal Ihren Zugang zu den Gedichten von Herrn Wilms.
5. Was ist zum Gedicht Torsoja zu sagen?
16:25 L Ikone für Homepage Josef Wilms (über Herr Dr. Dreyer ereichbar) "Torsoja"
Kontakt: "Dreyer [320002704447-0001 [at] t-online.de"
16:27 16:27 Thomas Binegger mit dem Titel "9. Remember 10" von der CD Remember (bei: BeeFree -2001)
16:29 L Ikone für Homepage Dirk Schröder "Karriereplanung - ( für Lisa Immele )"
Kontakt: ""
16:34 16:34 daily milk mit dem Titel "1.You are standing in my way" von der CD What are you waiting for?
16:38 L Ikone für Homepage Harald Buescher "Drei Männer"
Kontakt: "Harald.Buescher [at] web.de"
16:43 16:43 Hippocritz mit dem Titel "5. Distrust" von der CD ^Roots rock Reggae (bei: Eigenpressung)
16:45 L Ikone für Homepage Daniela Wegert "Selbstabtreibung"
Kontakt: "webmaster [at] wegert-buecher.de"
16:48 16:48 [Klassik] mit dem Titel "1. Dvorak: Humoreske" von der CD Dreammelodies - Die schönsten Melodien der klassischen Musik: Romantic Strings - CD 2(3) (bei: Delta Music - Frechen)
16:50 L Ikone für Homepage Christa Siegl "Es lenzt gewaltig..."
Kontakt: Kontaktformular
16:55 16:55 [pop] mit dem Titel "7. Pet Shop boys: West End Girls" von der CD Millennium Party 1(2) - Party Power (bei: ???)
16:57 16:57 Abmoderation
16:58 L Ikone für Homepage Seelenhafen "Regenbogen"
Kontakt: "seele [at] seelenhafen.de"
17:01 17:01 Nua Numba mit dem Titel "1.Black girl - white sand" von der CD Demo 2002 (bei: Autorenpressung)

Gedichte asu der Sendung, die nicht im Internet verfügbar sind

Karriereplanung
  für Lisa Immele
 

Erbeuten Sie mich. Dann sind Geld und Gültigkeit, wenn die Richtung
richtig ist. O Chef, ich würde anwesend sein, schon auf mehr Stellen
dann plötzlich.

Im Glas der Begierde sind Herzen fleckenlos: wenn unsere Vorzugsruhe
das Gehalt im Sarg ist, wenn die Eigentümer dem Ort die Bedeutung
geben und die Melodien zur Halluzination alle vorhanden sind.

Das beansprucht die konstante Phantasie der Hochgestellten und die
angestellten Kaninchen pfeifen dann nicht zur Schicht. Gerade werden
Umdrehungen dem Gemäßen, dem Genannten gepasst, folglich sind wir die
Vertreter des Ofens und der Hybris.

Hier danken die angestellten Kaninchen den siebenfachen Idolen,
höfliche Irrsterne, praktisch mit dem Impuls der Mutter zu befragen.

Abweichler dürfen frech und sauber sein, später dann gegen ihre Art.
Hier sind die Melodien zur Halluzination immer verfügbar, dürfen wir
uns verdunkeln, zur letzten Entweihung.

So erhält es der Bedienstete von seinen Herren, die jetzt sagen, wie
sie mich zerlegen werden. Nachbarn unserer Säuglingsrechnung schreien,
singen die Melodien der bezahlten Idole.

Hurra, ich würde bestehen. Stehlen Sie mich dazu.

-------
von Dirk Schröder
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 - Ohne Titel - 

Kling, Debussy-Etüde!
Der Tag geht alt und müde
in eine laue Nacht.
Die Fenster stehn noch offen, 
weil sie den Traum erhoffen, 
der stille Schläfer glücklich macht.

Etüde, hast du Flügel?
So eile ohne Zügel
zu Kammern unterm Dach.
Dort strahlen gerne Kerzen,
dort lauscht man deinen Terzen,
dort schwingst du in den Herzen nach.

Der Mond bescheint die Dächer.
Dein Klang durchwebt Gemächer,
du bist der Traumland-Held.
Bald bist du Regens Nieseln,
bald bist du Brunnens Rieseln,
bist Gold, das in zwei Hände fällt.

Ach, Debussy-Etüde,
verlier dich noch nicht müde!
Bring dich noch einmal dar: 
Die Gotik-Kathedrale
verlangt mit einem Male
dein Klangbild um den Hochaltar . . .

-------
von J o s e f  W i l m s
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		Torsoja

Berühre mich! Bin ich nicht schön?!
Mir fehlt ein Arm, mir fehlt ein Fuß.
Ich sah doch deine Blicke gehn
und deiner grauen Augen Gruß!

Berühre mich mit Fingerspitzen,
ertaste meine junge Haut.
Du sieht doch den Bikini sitzen
und damit, wie ich sonst gebaut.

Was ist ein Fuß? Was ist ein Arm,
der unterhalb der Elle fehlt?
Dein Augenlicht streift mich so warm.
Oh Glut, die wohl dahinter schwelt!

Mach dich vertraut mit meiner Nähe.
Bleib weiterhin mir zugewandt.
Sekundenglücke jetzt schon säe -
noch vor dem Wort und jedem Band.

Dein Innerstes gehört schon mir.
Was ist es, das dich zögern läßt?
Ist es ein Hauch von Du und Wir?
Ist es der Liebe heilig Fest?

Du stehst und kannst dich nicht entscheiden.
Dein Mund spricht keinen einz'gen Ton.
So laß uns stumm zusammen leiden.
Heillose Welt! Was macht das schon?


-------
von J o s e f  W i l m s
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Statistik zur Sendung

Die statistischen Daten beziehen sich auf die Planung. Oft ist der Redeanteil in der Livesendung etwas höher und der Musikanteils etwas kleiner. Die Informationen dienen also nur als ungefähre Richtgröße, wie interessant oder wie kurzweilig die Sendung sein wird. Dafür unterscheidet die Analyse auch zwischen uninformativen Schnacks und informativen Reden. Zu den uninformativen Schnacks gehört unter anderem die alleinige Ansage eines Musiktitel, die Vorstellung der Sendung, ein Kommentar über das Wetter oder kleine humoristische Anmerkungen des Moderators. Zu den informativen Redene gehören unter anderem längere Moderationen und Kommentare. Talks, Interviews und Beiträge zählen dagegen zu den redaktionellen Informationen.
Die Gesamtdauer ist oft kürzer als die Summe der Zeiten für die Einzelformen. Dies liegt zum Beispiel daran, dass manchmal gleichzeitig moderiert und Musik gespielt wird. In diesem Fall werden für beide Formen die Zeiten aufaddiert. So wird die Zeit zweimal addiert und es kommt zu der Differenz.

Zeitdauer der Sendung 53:0 min:s - Zeitdauer für Mischformen: 3,0 min
  • Zeit für Musik: 27:30 min:s - ( 51,9 % )
  • Zeit für Gedichte: 12:0 min:s - ( 22,6 % )
  • Zeit für Beiträge: 4:0 min:s - ( 7,5 % )
  • Zeit für Moderation: 0:0 min:s - ( 0,0 % )
  • Zeit für Schnackerei: 12:30 min:s - ( 23,6 % )

Dr. Dieter Porth (info@hitgedichte.de)   -   Haftungsausschluss
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