In der "Nacht der Lyrik" am 24/25. August las
Rafael ( Email: [- Emailadresse aus Spamschutz am 1.3.2010 gelöscht -] )
seine Gedicht, die zum Nachlesen abgedruckt sind. Sie heißen
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Frühling
Der Frühling zwitschert
Duft und
glitzert!
Umspielt mein Haupt,
Verführt - Geraubt:
mein' Sinn'
"Ich schwebe!"
von Rafael
Der Ball
Im anmutigen Flug bewegt er sich.
Elfenhaft,
Katzengleich,
und doch springt und tanzt er durch die Lüfte vor Glück.
Und er schwebt lange und weit!
Beinah? in die Unendlichkeit.
Der Platz? - ist nur ein kleiner Punkt.
- Er läßt ihn hinter sich.
Und wie er so schwebt und tanzt und springt im Flug,
er meint, es könnt nichts andres geben!
Meter um Meter - so strebt er zum Gipfel.
und wähnt das Ziel in seiner Hand.
Aber sie hat ihn nicht vergessen:
Die Realität!
Hart und unerbittlich,
drängt und zieht sie.
Wartet auf ihn
unter ihm
und er fällt!
Und er fällt tief!
Und wie er so fällt und weint
erstickte Schreie - im Kopfe - greint:
?Ich bin am Ende!?
Da prallt er auf!
Ein Schlag!
Wie Beton!
Der Schmerz durchzuckt ihn,
durchdringt sein Innerstes,
zerbricht ihn!
Betäubungslos taumelt er zurück.
Doch der Schmerz schwindet...
Die Sinne kehren langsam wieder
als er seine Lider
zum ersten Mal öffnet
erfüllt ihn Freude,
- und flüstert:
"Ich schwebe!"
von Rafael
von Rafael (Email: [- Emailadresse aus Spamschutz am 1.3.2010 gelöscht -] )
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