In der "Nacht der Lyrik" am 24/25. August las
Sylvia Helferich (Email: [- Emailadresse aus Spamschutz am 1.3.2010 gelöscht -] )
zwei kleine Gedichte:
Weil ich dich so zärtlich liebte
Ich möchte lieben dürfen
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Weil ich dich so zärtlich liebte
Weil ich dich so zärtlich liebte,
wurd' die Nacht zum Tage mir gemacht,
weil ich dich so zärtlich liebte,
hat der Tag die Nacht ans Licht gebracht,
weil ich dich so zärtlich liebte,
wurden Worte zum Gedicht
und aus Klängen Liebeslieder,
Tag und Nacht und Wort und Klang zu Licht.
Ich möchte lieben dürfen
sein wie Rosenduft
und Sonnenschein
in morgenheller Lerchenluft
wie Streicheln's Hauch
und rosarote Seidenstrümpfe
einfach fröhlich sein
zieh' eine bunte Krawatte an
doch ist da nichts zu binden
es gibt kein Hemd
und somit kein vorne und kein hinten
danach zieh' ich als Elixier
die Lebensfreude luftig an
denn luftig sein heißt leben
maskiere mir mein Sonntagsherz
mit rosarotem Seidenstrumpf soeben
und fange es stets fröhlich an
ich bin weiblich - du ein Mann
ich möchte lieben dürfen
wie fange ich's nur an. - - -
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Gedichte von Sylvia Helferich:
Weil ich dich so zärtlich liebte
Ich möchte lieben dürfen
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